Schröder-Haus Würzburg.
Dienstag, 8. Juli, 20.00 Uhr

Evang. Bildungszentrum Rudolf Alexander Schroeder Haus
gemeinsam mit Kreisau-Initiative Würzburg e. V.
In Verbindung mit der Akademie Frankenwarte,
der Evangelischen Akademikerschaft Würzburg,
der Jugendbildungsstätte Unterfranken und dem
Verein "Gegen Vergessen - Für Demokratie" Unterfranken



Zur Erinnerung an den 20. Juli 1944 und an den 100. Geburtstag von Barbara von Haeften (7. Juli 1908 - 1. April 2006)

"Verrat" oder "Wurzel der Demokratie"?

Die Auseinandersetzung mit dem Widerstand gegen den Nationalsozialismus in der Bundesrepublik Deutschland nach 1945

 

"Ich muss Dir noch eben schreiben, daß ich heute früh sehr lebhaft von Werner geträumt hab. Er hatte eine Tat von höchster politischer Bedeutung vollbracht. Es war in fabelhaften Palästen, mit Fliegerbomben. Es war alles furchtbar phantastisch. Wir fühlten uns wie zur Zeit der Französischen Revolution."

Diese Stelle aus einem Brief Barbara von Haeftens an ihren Mann im April 1944 nimmt das Attentat Stauffenbergs und seines Adjutanten Werner von Haeften, ihres Schwagers, ahnungsvoll vorweg. Karl Neuhaus, der berüchtigte Leiter der "Sonderkommission 20. Juli" hielt es Barbara von Haeften bei ihrer Verhaftung am 25. Juli 1944 vor.

Dr. phil. Claudia Fröhlich, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Otto Suhr Institut der Freien Universität in Berlin, schrieb "Wider die Tabuisierung des Ungehorsams - Fritz Bauers Widerstandsbegriff und die Aufarbeitung von NS-Verbrechen" (Wissenschaftliche Reihe des Fritz Bauer Instituts, Band 13, Frankfurt a. M. 2006). Sie untersuchte den langen Weg der jungen, bundesdeutschen Demokratie zur Akzeptanz des Widerstandes.


Referentin:

Dr. phil. Claudia Fröhlich, Berlin

Otto Suhr Institut

Eintritt frei!

 


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